Vinzenz von Paul „Er sah die Not und half“ - das wollten auch unsere Mitschwestern und Mitarbeitenden im St. Vinzenz-Krankenhaus in Hanau

12.09.2018

Sr. Annette schreibt dazu: Über die große Flutkatastrophe in Kerala haben viele Mitarbeiter unseres Hauses durch die Medien erfahren. Als sie hörten, dass unsere Mitschwestern in Indien von der Flutkatastrophe betroffen sind, war die Bereitschaft groß, zu unterstützen gemäß dem hl. Vinzenz „Er sah die Not und half“.

Neben dem fürbittenden Gebet waren uns auch die Taten wichtig. So wurden die Mitarbeiter mit Fotos über die Lage in Kerala informiert. Spendenboxen aufgestellt und spontan kam der Vorschlag von unseren indischen Schwestern: wir kochen indisch, und bieten dieses Menü in unserer Cafeteria an für Mitarbeiter und Gäste. Dank unserer Geschäftsführung, die bereit war, die Lebensmittel zu spenden, konnte dies am 10.09.2018 in die Tat umgesetzt werden. Für die Vorbereitung fanden sich einige Helfer aus der indischen Heimat. Unser Chefkoch, Herr Grünberg mit seinem Küchenteam unterstützte uns auch. Über eine Tombola und einen Bazar mit selbsthergestellten Verkaufsartikeln konnten zusätzlich viele Spenden eingenommen werden. Gemäß den Worten des hl. Vinzenz „Wie kann man den Bruder oder Schwester leiden sehen, ohne mit ihm zu leiden…“ wollte unsere Dienstgemeinschaft im St. Vinzenz-Krankenhaus nicht nur zusehen, sondern einen Beitrag leisten, um die Not dieser Menschen, die von der Jahrhundertflut betroffen sind, zu lindern. Das hat viele angespornt und viel Freude bereitet. Das indische, leckere Essen kam vorzüglich in der Cafeteria an.

Es war ein wertvoller Tag, der viele Mitarbeiter und Gäste in Bewegung brachte und als besonderes „Highlight“ im St. Vinzenz-Krankenhaus verzeichnet werden kann. Durch „Not sehen und handeln“ konnten wir einen stolzen Betrag von über 2000 Euro an die Vinzentinerinnen in Kerala übergeben und damit unsere Verbundenheit in den Katastrophengebieten direkt zum Ausdruck bringen.

Wir danken allen Mitarbeitenden und Freunden für ihre großzügige Spendenbereitschaft und Solidarität in dieser Notlage stellvertretend für alle, denen das Geld zugutekommt.


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