"Über das Sterben als Lebensprozess"

29.10.2007

Pater Marian Reke OSB sprach auf Einladung der Hospizstiftung Louise de Marillac

"Vom Sterben reden - um des Lebens willen!" Mit diesem Leitsatz begann Pater Marian Reke OSB, Prior der Abtei Königsmünster in Meschede, seinen mit vielfältigen spirituellen Aspekten angereicherten Redebeitrag über Einsichten der Hospizbewegung.

Pater Marian erinnerte die Zuhörerinnen und Zuhörer im gut besetzten Vortragssaal des "Frankfurter Tores" in Hanau an die "Zusammenschau von Tod und Geburt". Der Mensch komme durch den Engpass der Geburt in den Zeitraum seines Lebens und er geht wieder durch den Engpass des Todes, so Pater Marian. "Es kann hilfreich sein, über diese Zusammenhänge früh genug nachzudenken, um Krisen und die grosse Krise, den Tod, besser durchstehen und andere angemessen begleiten zu können", empfahl Pater Marian seinen Zuhörern und setzte den Schlusspunkt seines Vortrages mit der These: "Unsere Heimkehr ist eine Rückkehr nach vorn!"

Pater Marian war von der Hospizstiftung Louise de Marillac zum Start einer Vortragsreihe eingeladen worden, die im kommenden Jahr fortgesetzt werden soll. Generaloberin und Stiftungsratsvorsitzende Sr. Brunhilde Wehner vom Mutterhaus in Fulda, hatte die Zuhörer und Pater Marian zuvor begrüßt. Die abschließende Diskussion, während der auch Christa Kuhn, Leitung des Hospizes Louise de Marillac, Fragen aus dem Publikum beantworten konnte, war von Prof. Holger Kaesemann, Chefarzt im St. Vinzenz-Krankenhaus Hanau, moderiert worden.

Träger des stationären Hospizes Louise de Marillac ist das Haus der barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul in Fulda -KdöR-, das auch in 2004 die gleichnamige Hospizstiftung ins Leben gerufen hatte.

Zurück