Schwester-Pauline-Platz feierlich eingeweiht

17.06.2011

Gemeinsam mit dem Neubau der Kindertagesstätte St. Blasius der Fuldaer Stadtpfarrei wurde auch der vor der Kita liegende neue Schwester-Pauline-Platz eingeweiht. Der Platz wurde nach Schwester Pauline Anth benannt, die 1834 von Straßburg nach Fulda entsandt worden war und mit zwei weiteren Vinzentinerinnen den Dienst im ehemaligen Landkrankenhaus aufnahm.

Vor zahlreich erschienenen Ordensschwestern, Eltern und ihren Kindern sowie weiteren Gästen begrüßte Generaloberin Sr. Maria Rosalia Bagus die Anwesenden und stellte in einer kurzen Ansprache das Leben und Wirken von Schwester Pauline Anth vor. 1801 in Hagenau im Elsaß geboren, trat Sr. Pauline 1821 in die Straßburger Kongregation der barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul ein. 1839 wird sie Oberin des Landkrankenhauses in Fulda und damit Vorgesetzte aller Fuldaer Schwestern. 1851 werden die Fuldaer Schwestern eine selbstständige Kongregation und Sr. Pauline Anth wird zur ersten Generaloberin der Fuldaer Vinzentinerinnen gewählt. Im Jahr 1862 nimmt sie den damals üblichen Titel „Frau Mutter“ an. Am 26.11.1867 stirbt Mutter Pauline.

Generaloberin Sr. Maria Rosalia dankte in ihrer Ansprache auch allen, vor allem dem Magistrat der Stadt Fulda mit Oberbürgermeister Möller an der Spitze, die es möglich gemacht hatten, einen Platz an dieser besonderen Stelle nach Sr. Pauline zu benennen. „Vor allem, weil wir uns doch hier in unmittelbarer Nähe des ehemaligen Landkrankenhauses befinden, dem Ursprung unserer Kongregation in Fulda, in dem auch Sr. Pauline ihren Dienst an den Menschen geleistet hat,“ so Sr. Maria Rosalia abschließend. Danach segnete Stadtpfarrer Monsignore Winfried Reith den neuen Platz.

Oberbürgermeister Möller freute sich darüber, einen Platz nach einer so bemerkenswerten  Persönlichkeit benennen zu dürfen, sei dies doch auch eine Anerkennung für das verdienstvolle Wirken der Fuldaer Vinzentinerinnen für die Stadt.

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