Mutterhaus-Kitas starten Qualitätsprojekt

13.12.2008

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Mit der Entwicklung eines Rahmenplanes zur Unterstützung der Leitungskräfte und Erzieherinnen bei deren täglicher Betreuungsarbeit hat das Haus der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul in Fulda einen ersten Schritt zur Qualitätssicherung in seinen Kindertageseinrichtungen getan.

Das im vergangenen Jahr vom Generalrat in Fulda beschlossene Projekt endete nach einer Soll-Analyse im abgelaufenen Jahr nun im ersten Projektabschnitt mit der Ausgabe eines Projektordners an die sechs Kindertageseinrichtungen des Mutterhauses in Fulda, Kassel, Hanau, Großkrotzenburg und Jossgrund.

„Wir haben bemerkt, dass nicht alle unsere Kitas nach abgestimmten einheitlichen Vorgaben des Trägers gearbeitet haben", so die Projektleiterin Renate Hahling, „jetzt allerdings präsentieren sich sämtliche Arbeits- und Informationsunterlagen unserer Kitas in einem einheitlichen Layout mit hohem Wiedererkennungswert". Konzeptionen, Verträge, Kita-Ordnungen, alle wichtigen Formulare und auch Fragebögen für Eltern und Mitarbeiterinnen seien mit den Leitungskräften, unter Beachtung und Einarbeitung individueller Vorgaben, vereinheitlicht worden und tragen so zur Weiterentwicklung des Trägerstandards bei.

„Nicht nur der Bildungs- und Erziehungsplan in Hessen, sondern auch diverse gesetzliche Änderungen durch das Tagesbetreuungsausbaugesetz (TAG) haben uns dazu veranlasst, die Betreuungsqualität in unseren Kitas zukünftig noch transparenter zu gestalten", fügt die neue Generalökonomin des Mutterhauses, Schwester Felizitas Renkel, hinzu.

Mit dem aktuell freigegebenen administrativen Standard wollen sich die Verantwortlichen im Mutterhaus Fulda allerdings nicht zufrieden geben. Bereits im Frühjahr soll das QM-Projekt mit dem zweiten Projektabschnitt fortgesetzt werden, der beispielsweise die Überprüfung von Arbeitsabläufen und die Festlegung von weiteren Qualitätskriterien enthalten soll.

„Qualitätsmanagement ist heute auch aus dem Alltag von Kindertagesstätten nicht mehr wegzudenken. Unsere Kinder sollten uns den zusätzlichen Entwicklungsaufwand wert sein", sind sich Sr. Felizitas und Renate Hahling  sicher.

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