25 Jahre Alten- und Pflegeheim St. Elisabeth Marburg

11.01.2007

Das Alten- und Pflegeheim St. Elisabeth in Marburg kann mittlerweile auf 25 Jahre Dienst an älteren und pflegebedürftigten Menschen zurück blicken. Das Haus, im Jahre 1930 als Klinik St. Elisabeth erbaut, wurde in1982 als Alten- und Pflegeheim weitergeführt und bietet heute Platz für 45 Heimbewohner.

Sr. Brunhilde Wehner, die Generaloberin des Hauses der barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul in Fulda -KdöR-, in dessen Trägerschaft das Alten- und Pflegeheim St. Elisabeth steht, betonte in ihrer Festansprache die Kontinuität des barmherzigen Wirkens in Marburg, die seit dem Wirken der hl. Elisabeth bis heute ungebrochen in den sozial-caritativen Einrichtungen fortwirke.
"Die Entscheidung, die Elisabeth-Klinik zum 31. März 1980 zu schließen und nach gründlichen Renovierungs- und Umbauarbeiten in ein Altenpflegeheim umzuwidmen, war kein leichtes Unterfangen," blickte Sr. Brunhilde einige Jahre zurück, "und doch ist es gelungen, aus der renommierten St. Elisabeth-Klinik das Alten- und Pflegeheim St. Elisabeth entstehen zu lassen."
"Es ist wie mit allem, was Geschichte betrifft," so die Generaloberin weiter, "erst im Rückblick kann beurteilt werden, ob eine Sache gut war und warum."
Vor zahlreichen Gästen begrüßte sie als Ehrengast insbesondere den Bamberger Erzbischof Prof. Dr. Ludwig Schick, der eine enge persönliche Beziehung zum Haus unterhält, da er in der St. Elisabeth-Klinik geboren und getauft wurde. Erzbischof Schick zelebrierte auch den Dankgottesdienst zu Beginn der Feierlichkeiten und bescheinigte in seiner Ansprache dem Alten- und Pflegeheim St. Elisabeth einen "sehr guten Ruf in Marburg und in der umliegenden Region." Konzelebranten waren Pfarrer Peter Macht, Hausgeistlicher des Heims, und Pater Heribert Müller.

Ein besonderer Gruß von Sr. Brunhilde ging auch an Monika Ostler, seit einigen Monaten als kommissarische Heim- und Pflegedienstleitung in St. Elisabeth tätig, und Schwester Gebharda Benner, die bis 2004 als Heimleitung fungiert hatte und seither als stellv. Heimleitung tätig sei. Sie dankte beiden für das große Engagement, mit der sie ihre Verantwortung wahrnehmen würden. Ebenfalls dankte die Generaloberin den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Heims "für ihren nicht einfachen Dienst, den Sie bei Tag und bei Nacht verrichten und für die Treue zu unserer vinzentinischen Dienstgemeinschaft."

Grußworte sprachen zudem Stadträtin Schulze-Stampe für den Magistrat der Stadt Marburg, Heimfürsprecher Ludwig Ritterpusch, Frau Ivanetzki vom Zentrum für soziale Therapie und Psychiotherapie und Frau Margret Breitstadt, Vorsitzende der Mitarbeitervertretung.
In den nächsten Jahren ist am Standort Lahnstraße ein Erweiterungsbau geplant, dessen Pläne erstmals im Rahmen einer Ausstellung „St. Elisabeth-gestern-heute-morgen" der Öffentlichkeit vorgestellt wurden. Die Ausstellung wird für alle Interessierten noch in den nächsten Wochen im Heim zu sehen sein.

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