Einweihung des neuen Marienheims durch Bischof Algermissen

06.12.2007

Froher Dank stand im Mittelpunkt. Nach knapp zwei Jahren aufwendiger Bauarbeiten wurde nun die Einweihung für das renovierte und erweiterte Marienheim gefeiert. „Der Um- und Neubau des Marienheims waren für die öffentliche Kasse und das Mutterhaus der Barmherzigen Schwestern mit großem finanziellen Engagement verbunden", sagte Generaloberin Schwester Brunhilde Wehner.
Auf insgesamt 3300 Quadratmetern Nutzfläche steht der ältere Mensch im „Mittelpunkt der Aufmerksamkeit". Entstanden sind 60 Wohn- und Pflegeplätze mit eigenem Bad.

„Marienheim war in die Jahre gekommen."

Es war äußerst notwendig geworden, für das in die Jahre gekommene Marienheim ein Konzept zu Renovierung und Erweiterung zu entwickeln", so die Generaloberin. Zwar habe es Mut erfordert, eine vorhandene Einrichtung mit einer gewissen Historie zu sanieren und mit einem zusätzlichen Baukörper zu ergänzen. Ein Grund dafür: „Weil bei Verbesserungen und Neuerungen nicht sicher ist, ob sie sich im Härtetest des Alltags bewähren werden." Doch der vorherige Baukörper habe laut Schwester Brunhilde viele Jahrzehnte lang optisch im Widerspruch zu dem gestanden, was in ihm stattfand: „Kreative, lebensbejahende und zukunftsgerichtete Begleitung älterer Menschen in einer Lebensphase, die immer noch ihren Anspruch auf größtmögliche Eigenständigkeit und auf Lebensfreude hat."

Ein Pontifikalamt mit Weihe des neuen Altars in der Kapelle des Marienheims durch Bischof Heinz Josef Algermissen stand am Beginn der kirchlichen Segnung. Sie ging dem Festakt zur Eröffnung der Einrichtung voraus.

„Mit diesem Wohnhaus für alte Menschen antworten die Barmherzigen Schwestern auf eine gesellschaftliche Herausforderung, die sich in den kommenden Jahren zuspitzen wird", hob Bischof Heinz Josef Algermissen hervor.

„Daheim sein ist etwas Wunderbares", bekräftigte Stadtpfarrer Winfried Reith, als er zum Pontifikalamt in der neuen Kapelle willkommen hieß und Staatssekretär Dr. Walter Arnold war sich mit allen Gastrednern einig, dass die öffentlichen Fördergelder in diesem Projekt gut angelegt seien.

Video zur Einweihung des neuen Marienheims durch Bischof Algermissen

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