Ein glücklicher Mönch...

25.09.2013

Bild (v.l.n.r.) Sr. M. Rosalia Bagus, Inga Schnabel,
P. Nikodemus Schnabel, Sr. Philea Heider

„Ich bin ein glücklicher Mönch…“ sprudelt es beim Frühstück aus dem neugeweihten Priester und Benediktinermönch P. Nikodemus heraus und man sieht ihm an, dass dies wohl auch authentisch ist.

Am Mittwoch, dem 25. September 2013 feierte der Neupriester und Benediktinermönch P. Nikodemus Schnabel, der am 15.09.2013 in Jerusalem zum Priester geweiht worden war, mit den Schwestern im Mutterhaus Eucharistie mit anschließendem Primizsegen. In einem kurzen Impuls ging er anhand der Texte des Tages dem Thema „Berufung“ nach.

Beim anschließenden Frühstück erzählte P. Nikodemus von Jerusalem, der heiligen Stadt, die ein Ort des Glaubens aber auch der Gewalt sei. Er spricht vom ewigen Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern, von Unruhen und Kontrollen bei der Ein- und Ausreise. Rund 800 000 Menschen leben in Jerusalem, 62 Prozent von ihnen sind Juden, 35 Prozent Moslems und zwei Prozent Christen. Es gibt 1 200 Synagogen, 158 Kirchen und 73 Moscheen.

P. Nikodemus spricht aber auch von seinem Berufungsweg, davon, dass er eigentlich gar nicht Mönch werden wollte, dass er sich auch ein anderes Leben hätte vorstellen können und schließlich davon, dass er sich von Gott nach Jerusalem geführt weiß.

P. Nikodemus ist glücklich und möchte sein Leben in Jerusalem verbringen. Zunächst aber wird er noch einige Tage in Deutschland bleiben.

 

Text und Foto: Sr. Dominika Krönung

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